26.08.2019 | Duisburg

Gastgeber: Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V. (IUTA)

 

Wie könnte Kohlenstoffdioxid (CO2) nicht verteufelt, sondern als Rohstoff verstanden und angewandt werden?

 

Drei praktische Erfahrungen kristallisieren sich dazu aus den Anfängen der Energiewende als strategische Chancen heraus:

 

  1. Überfluss von regenerativem Strom nutzen
Die Verschwendung von regenerativ erzeugtem Strom oder ihrer Produktionskapazität durch Abregelung muss rasch beendet werden. So ging 2017 das erhebliche Volumen von 5,528 TWh verloren. Die Kosten summierten sich auf 610 MEURO [BNetzA].


 

  1. Auf erneuerbare Sekundärrohstoffe, wie CO2, setzen

Mit der industriellen Produktion von Biomethan (CH4) aus Biogas in 224 Anlagen 2017 [DBFZ) – gespeist aus Anbaubiomasse und organischen Reststoffen – hat Deutschland eine weitere weltweite Spitzenposition errungen.  Das dabei abgetrennte und gegenwärtig noch freigesetzte CO2 ist sofort verfügbar und wäre ein erneuerbarer Sekundärrohstoff für die Hydrierung mit Wasserstoff (H2). Dieser kann mit Regenerativstrom aus der Wasserelektrolyse erzeugt werden – zu zusätzlichem CH4. Hierin liegt eine Pioniertechnologie auch für weitere Verfahren.

 

  1. Hervorragendes Gasnetz nutzen
Neben dem Stromnetz, dessen Ausbau für die Energiewende viel zu langsam vorangeht, verfügt Deutschland über ein dicht vermaschtes Erdgasnetz von insgesamt 511.000 km [BMWi]. Es ist erwiesen, dass dieses Netz auf Erdgasqualität aufbereitetes CH4 wie auch H2 von bis zu 10 Volumen-% [DVGW] aufnehmen kann. Dementsprechend kann das Erdgasnetz auch für die Verteilung und Nutzung dieses Mischgases durch die Gaskunden verwendet werden.

 

 

Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Wasserstoff ergänzen sich nicht nur - sie gehören zusammen.

Genau zu diesem Thema "CO2-Konversion: Abtrennung, Hydrierung und energetische Nutzung" führt die Arbeitsgemeinschaft "Regenerative Gase – Brennstoffzellen" der FEE und des BRM einen öffentlichen Workshop durch.

 

 

Rahmen

  • Workshop: "CO2-Konversion: Abtrennung, Hydrierung und energetische Nutzung"
  • Termin: Montag, 26. August 2019
  • Gastgeber: Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V. (IUTA) in Duisburg
  • Programm: Fachvorträge und die Besichtigung von Versuchsablagen. Der genaue Ablauf mit den jeweiligen Referenten kommt in Kürze.

 

 

Zielgruppen

  • Interessenten aus der Strom- und Gas-, Kommunal-, Reststoff- und Landwirtschaft
  • Vertreter der Windenergie-, Biogas- und Solarbranche
  • Wissenschaftler aus der CO2-Forschung
  • Investoren
  • Politische Entscheider für Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft

 

 

Teilnahmegebühren

FEE-/ BRM-Mitglieder

                 

150,00 Euro zzgl. 7 % USt.

Normal

 

180,00 Euro zzgl. 7 % USt. 

 

 

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