Reste-Endlager

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Herr Bleul, Sie sind vom deutschsprachigen Raum über Lettland bis Thailand in vielen Regionen dieser Welt unterwegs. Hin und wieder sind Sie mit stillstehenden Holzgas-Anlagen verschiedener Hersteller konfrontiert. Was läuft bei diesen Projekten schief?

Oftmals wird die Kaufentscheidung nur über die Investitionskosten und Garantien der Hersteller getroffen. Es gibt auch Ausschreibungsprojekte, welche keine Laufzeitreferenzen sondern nur Laufzeitgarantien einfordern. Reale Laufzeiten von Kundenanlagen im mehrjährigen Betrieb werden dabei nicht betrachtet.
Da es relativ einfach ist, eine Holzgasanlage für einige hundert Stunden zum Laufen zu bringen, wird oft auch nur eine eigene Demonstrationsanlage vorgezeigt. Das spiegelt sich dann auch in den gescheiterten Projekten wieder: Nach einigen Monaten und zahllosen Versuchen, die Anlagen zu betreiben, bleibt nichts anderes, als alles stillzulegen. Oder man ist gezwungen, die Anlage defizitär zu betreiben, wenn bereits Verträge über Wärme- oder Stromlieferungen bestehen.

Was ist aus Ihrer Sicht das wichtigste Kriterium für eine kluge Kaufentscheidung?

Vor der Kaufentscheidung sollte man sich Referenzen ansehen und sich ein Bild machen, ob diese Technik am eignen Standort umgesetzt und betrieben werden kann. Denn am besten lässt sich die Effizienz einer Anlagen an bestehenden Anlagen betrachten: Wie viel Holz wird benötigt? Wie viel Entsorgungskosten fallen an? Gibt es wirklich einen Markt, welcher anfallende „Biokohle“ dauerhaft zu einem bestimmten Preis abnimmt? Wie viel Arbeitseinsatz erfordert die Anlage? Wie hoch sind die laufenden Kosten?

Man sollte auch auf schriftliche und belastbare Nachweise über die Laufzeit und Nettostromeinspeisung von Kundenanlagen bestehen.

Kann ich denn als künftiger Betreiber einfach so einen Effektivitätsnachweis anfordern?

Selbstverständlich. Durch jeden Kunden, der bereit ist, die Abrechnungen mit seinem Netzbetreiber zur Verfügung zu stellen, lässt sich ein genaueres Bild über die Leistungsfähigkeit der Anlagen erstellen. Wir als Hersteller sehen uns in der Pflicht, diesen Nachweis einem potentiellen Kunden zu übermitteln. Erstens als Beleg für die Verfügbarkeit unserer Anlagen und zweitens, damit ein Vergleich mit einem Mitbewerber auch auf Fakten beruht.

Wenn ein Unternehmen solch eine Expertise und Qualität nachweisen kann, gibt es sicherlich eine gute Prognose für ein Holzgas-Projekt. Dennoch kann manchmal etwas schiefgehen. Welchen Service/welche Instandhaltungsmaßnahmen bieten Sie als Spanner Re² ihren Kunden an?

Der wichtigste Aspekt für uns ist, die Kunden dazu zu befähigen, die Anlagen möglichst selbständig zu betreiben. Dafür bieten wir sowohl Schulungen bei uns im Haus als auch vor Ort bei den Anlagen. Bei Großprojekten bieten wir auch eine Vollwartung oder eine gemeinsame Betreuung über einen gewissen Zeitraum an.

Und bei gescheiterten Projekten, die Sie im In- und Ausland erleben – gibt es da überhaupt Lösungsansätze für die Betreiber?

Der Businessplan bei diesen Investitionen erlaubt eigentlich nie eine komplette Neuinvestition. Deswegen versuchen wir, so viele bestehende Komponenten wie möglich in das Repowering mit einzubeziehen. Das kann zum Beispiel die Trocknungs- und Fördertechnik sein als auch unter Umständen das BHKW. Somit ergibt sich durchaus die Möglichkeit, diese Projekte zu „retten“. Das wurde mit unserer Technik so bereits schon in Deutschland, Italien, England und Japan gemacht. Die Investition in das Repowering selbst weist dann eine sehr kurze Amortisationszeit auf.

 Portraitbild Thomas Bleul 2017

 
     

Thomas Bleul, Jahrgang 1969, ist studierter Maschinenbauingenieur. Seit 2006 ist er Geschäftsführer der Spanner Re2.

Das niederbayrische Unternehmen hat in verschiedenen Regionen Europas, Amerikas und Asiens ca. 750 Holzgas-Anlagen realisiert.

In Deutschland wurden 2018 knapp 40 Prozent am Bruttostromverbrauch durch Erneuerbare Energien gedeckt. Gleichzeitig hält sich hartnäckig das Gerücht, dass EE-Strom vor allem kostet. Die jetzt aktualisierte und weiterentwickelte Studie des FEE-Mitglieds Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg unter Leitung von Prof. Jürgen Karl rückt diese falsche Auffassung einmal mehr gerade.

 

In der 17. Legislaturperiode von 2009 bis 2013 (Kabinett Merkel II, CDU/CSU, FDP) gelang es dem Umweltminister Peter Altmaier (nach Ablösung von Norbert Röttgen ab 22. Mai 2012) vor allem die steigende EEG-Umlage als Ursache der Strompreissteigerungen in die öffentliche Debatte zu bringen. Ohne Zweifel verursachte der Ausbau Erneuerbarer Stromerzeugung durch die Einspeisevergütungen wachsende Kosten. Wie die folgende Grafik zeigt, bestand der Strompreisansteige aber bereits seit 2000 mit jährlich rund 6,2 %, ohne dass es einen maßgeblichen Anteil von EE-Strom gegeben hatte. Wie die Grafik weiter zeigt, waren dafür vor allem Beschaffungskosten verantwortlich und eine Reihe von staatlichen Steuern und Abgaben.

 

Studie 1

 

Eher unbekannt ist in der Öffentlichkeit, dass die erneuerbar erzeugten Strommengen seit 2010 über die Börse angeboten werden und dort zu Preissenkungseffekten aufgrund des sogenannten „Merit-Order-Effekts“ führen. Den Hintergrund bildete dafür ein Europäisches Stromhandelssystem und die Liberalisierung der Energiemärkte, die in den 1990er Jahren eingeführt wurde, um in einer monopolisierten Branche für Wettbewerb zum Vorteil von Kunden zu sorgen.

Die Debatte um den Klimaschutz, die zunächst als Innovationsprojekt für Erneuerbare Energien wahrgenommen wurde, brachte dann seit 2000 einen anderen Impuls in die Diskussion. Nicht nur der Preis sollte das entscheidende Kriterium für die Marktregeln sein sondern auch die Qualität, zunächst vor allem um von Importen unabhängiger zu werden.

 

Ergebnisse der aktuellen Studie

In der 2015 veröffentlichten FAU Strompreisstudie wurde gezeigt, dass Wind und Photovoltaik durch ihre Vermarktung über die Börse aufgrund des sogenannten „Merit-Order-Effekts" zur Absenkung der Börsenstrompreise beitrugen (auch Leitindikator für den Stromhandel).

 

Studie 2

 

Verrechnet mit den Kosten der jeweiligen EEG-Umlage entstand durch diese Absenkung ein Nettoeffekt, der den bundesdeutschen Letztverbrauchern in den Jahren 2011 bis 2013 etwa 30 Mrd. Euro einsparte. Auf der Grundlage historischer Börsenpreise wurde rekonstruiert, wie sich die Großhandelspreise für Strom ohne das wachsende Angebot erneuerbarer Energien entwickelt hätten. In dem jetzt veröffentlichten Diskussionspapier wurde als Update der Einfluss von Wind und PV auf die Großhandelspreise in den Jahren 2014 bis 2018 untersucht.

 

Studie 3

 

Auch in den Jahren 2014 bis 2018 reduzierten demnach Wind und Photovoltaik die Großhandelspreise signifikant. Der Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung sparte deshalb bundesdeutschen Letztverbrauchern in diesen Jahren insgesamt etwa 40 Mrd. Euro ein. Insgesamt fielen von 2011 bis 2018 156,8 Mrd. Euro für die EEG-Umlage an (EEG Differenzkosten). Dem stehen Kosten i.H.v. 227,4 Mrd. Euro gegenüber, die ohne die Einspeisung Wind und PV angefallen wären. Erneuerbare Energien sparten den Verbrauchern also insgesamt 70,6 Mrd. Euro.  Auf Basis der daraus gewonnenen Erkenntnisse wurde auch der Einfluss des Kohlekompromisses und des geplanten Ausbaus an Erneuerbaren auf zukünftige Preise und Treibhausgasemissionen abgeschätzt. Dabei wurde das Szenario A2030 des Netzentwicklungsplanes zugrundegelegt.

 

Studie 4

 

Die resultierenden CO2-Emissionen wurden ermittelt. Mit dem aktuell gültigen Ausbaukorridor des EEG und den Meilensteinen des Kohlekompromisses werden die CO2-Minderungsziele der Bundesregierung weit verfehlt. Die folgende Grafik zeigt, dass der Zubau Erneuerbarer Energien mindestens vervierfacht werden müsste, um die CO2-Minderungsziele zu erreichen.

 

Studie 5

 

Um zukünftig starke Strompreissteigerungen zu vermeiden, muss der Ausbau erneuerbarer Energien verdreifacht werden sowie signifikante Speicherkapazitäten geschaffen werden. Der überalterte deutsche Kraftwerkspark sowie die in Zukunft vom Netz gehenden konventionellen und nuklearen Kraftwerkskapazitäten werden zukünftig vermehrt zu Situationen mit hohen Preisen führen.

 

Studie 6

 

Es ist den unermüdlichen Pionieren zu verdanken, dass aus einer verkrusteten Energieversorgungsunternehmensstruktur in Deutschland ein lebendiges System von Erneuerern und Nacheilenden geworden ist. Die starke Auseinandersetzung um die Akzeptanz für Erneuerbare Stromerzeugungsanlagen führt uns aber noch einmal deutlich vor Augen, dass wir grundsätzlichere Veränderungen im Denken und Handeln brauchen. Vor Ort müssen Menschen in demokratischen Prozessen eine Antwort finden, wie dekarbonisierte Energieversorgung im Allgemeinen und im Stromsektor im Besonderen organisiert werden kann. Einige Stadtwerke, wie beispielsweise das FEE-Mitglied Stadtwerke Rosenheim gehen dabei voran, viele andere halten sich immer noch zurück. Erneuerbare Stromanbieter wie EWS, aber auch Naturstrom oder Lichtblick und andere müssen sich immer noch behindert durch einen alten Rechtsrahmen mühsam ihre Kunden suchen. 

 

Zur verwendeten Methode

Die Rekonstruktion der Börsenstrompreise „ohne Wind und PV" basiert auf dem im Großhandel ermittelten Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage. Ohne Wind und PV hätte sich das Strom-„Angebot" verringert, die Nachfrage nach konventioneller Kraftwerksleistung wäre gestiegen. Es hätten mehr und teurere konventionelle Kraftwerksleistung eingesetzt werden müssen („Merit-Order Effekt").  Mithilfe historischer, stundenaufgelöster Angebots- und Nachfragekurven der Strombörse EPEX wurde eine sog. „Grenzkostenkurve" des konventionellen Kraftwerksparks erstellt. Diese zeigt, zu welchem Preis eine geforderte Erzeugungsleistung an der Börse minimal gehandelt wurde.  Mithilfe der ermittelten Grenzkostenkurve kann so für jede Stunde des Jahres rekonstruiert werden, wie viel teurer der Strom gewesen wäre, hätten Wind und PV nicht eingespeist.

 

Pressekonferenz

 

Präsentation der Studienergebnisse am 11. Oktober 2019 in Berlin.

Von rechts nach links: Sebastian Kolb, M.Sc., Prof. Dr. Jürgen Karl (beide Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg), Sebastian Sladek (Vorstand EWS), Dr. René Mono (Vorstand Bündnis Bürgerenergie), Dr. Georg Wagener-Lohse, Vorstand FEE

 

 

 

28.10.2019 | Koblenz

Gastgeber: SEK Stadtentwässerung, Eigenbetrieb der Stadt Koblenz,  und die KOPF SynGas GmbH & Co. KG

 

Programm

13:00    

Begrüßung und Vorstellung der Teilnehmer*innen

Eberhard Oettel, Senior Leiter Technologietransfer und internationale Zusammenarbeit in der Fördergesellschaft Erneuerbare Energien e.V., Berlin,
Verbändekoordinator des Bundesverbands Regenerative Mobilität e.V. (BRM), Erkner

13:30

 

Vorstellung der SEK Stadtentwässerung, Eigenbetrieb der Stadt Koblenz, und seiner Erfahrungen auf dem Weg zu Energieautarkie und Wertstoffrückgewinnung

Dipl.-Volkswirt Bernhard Mohrs, Thomas Keßelheim,

SEK Stadtentwässerung, Eigenbetrieb der Stadt Koblenz, Rheinland-Pfalz

14:00

 

KOPF-Thermochemische Klärschlammvergasung zur Kraft-Wärme-Kopplung und Phosphorrückgewinnung

Dr.-Ing. Johannes Judex, KOPF SynGas GmbH & Co. KG, Sulz am Neckar, Baden-Württemberg

14:30

BiON®-Verfahren zur Umwandlung von Synthesegas zu multipel verwendbarem Methan

Robert Böhm M.Sc., Business Development, microbEnergy GmbH, Schwandorf, Bayern

15:00

Pause

15:45

 

Potenzialle zur Effizienzsteigerung von Kläranlagen durch lokale Sauerstofferzeugung

Dr. Ralf Kriegel,  Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS), Institutsteil Hermsdorf, Thüringen

16:15

Energieeffizienz von Kläranlagen - Das physikalische Optimum als neue Bewertungs- und Optimierungsmethode

Dr.-Ing. Torsten Birth, Ing. B.Sc. Sebastian Jentsch, M.Sc. Marcel Scheffler Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und Fabrikautomatisierung, Magdeburg, Sachsen-Anhalt

16:45

Zusammenfassung und Ausblick auf die nächsten Workshops

Eberhard Oettel, Fördergesellschaft Erneuerbare Energien e.V (FEE), Berlin
Bundesverband Regenerative Mobilität e.V. (BRM), Erkner

17:00

Besichtigung des Klärwerks sowie der Anlagen zur Klärschlammtrocknung und -vergasung

Thomas Keßelheim, SEK Stadtentwässerung, Eigenbetrieb der Stadt Koblenz

Dr. Johannes Judex, KOPF SynGas GmbH & Co. KG

18:00

Ende der Veranstaltung

 

 

Teilnehmegebühren

FEE- /BRM-Mitglieder                    150,00 € zzgl. 7% Ust.
Normal 180,00 € zzgl. 7% Ust.

 

 

Veranstaltungsort

Klärwerk
Kammertsweg 82
56070 Koblenz

 

Hier erhalten Sie Programm und Anmeldebogen als Download (PDF)

 

NEUIGKEITEN UND TERMINE

16.06.2021 | Berlin
Webinar zu Vergaserkoks und Vergaseraschen von Biomassevergasungsanlagen

Wohin mit den Reststoffen? Auf diese kurze und wichtige Frage lässt sich die Untersuchungen zu Vergaserkoks und Vergaseraschen zusammenfassen. Die FEE fasst in einem Webinar den aktuellen Stand der Forschung und Entwicklung zusammen. Gemeinsam mit Mitgliedern und Partnern wird beraten, welche konkreten Fragestellungen als nächstes in Angriff genommen werden sollten.

11.05.2021 | Berlin
Interview mit dem Vorsitzenden der FEE zu den aktuellen Perspektiven von Holzgas

„Aus dem Dornröschenschlaf, in den Holzgas für einige Jahre in Deutschland gefallen ist, könnte es nun wieder aufwachen“, so Dr. Georg Wagener-Lohse, Vorsitzender der Fördergesellschaft Erneuerbare Energien. In einem Interview für die Kommunalen Umweltbriefe stellt er die Perspektiven der Holzgasbranche dar.

28.04.2021 | Berlin
Lebhafter Austausch auf dem FEE-Webinar „Wasserstoff aus Holzgas“

Während einige Branchenteilnehmer dieses Feld sehr skeptisch sehen, bauen andere schon Holzgas-KWK-Anlagen, mit denen sie Wasserstoff produzieren werden. Zu den weiteren Erkenntnissen des kurzweiligen Webinars gehörte, dass sich je nach Reinheitsgrad des Wasserstoffs sehr unterschiedliche Verwendungen anbieten. Und dass für einen wirtschaftlichen Betrieb beides notwendig ist: die Produktion von Wasserstoff und die Einspeisung von Strom. Die FEE begleitet die Branche auch in Zukunft bei diesem wichtigen Thema.

29.03.2021 | München
Webtalk mit MdB: Wasserstofferzeugung aus Biomasse – eine Technologie vor dem Aus?

Auch die Biogas- und Holzgasbranche will Wasserstoff produzieren. Ob die Novelle des Bundesimmissionsschutzgesetzes das verhindern wird, diskutieren Dr. Lukas Köhler, MdB, klimapolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag und Dr. Andy Gradel, leitender Ingenieur am Institut für Wasser- und Energiemanagement der Hochschule Hof. Melden Sie sich hier zur kostenfreien Veranstaltung an.

18.02.2021 | Berlin
EEG 2021: Die Vergütung von Strom aus Holzgas-KWK-Anlagen

Investoren schauen gespannt auf das novellierte EEG. Der Gesetzgeber hat hier in verschiedenen Punkten die Vergütung von Biomasseanlagen geändert. Damit ist auch die Holzgas-Branche betroffen. Die FEE gibt mit einem Informationspapier einen Überblick über die wichtigsten Vergütungskategorien.

20.10.2020 | Berlin
Mehr Dynamik in den Wärmesektor! Bundesverband Erneuerbare Energie stellt Kernforderungen für die Bundestagswahl 2021

Die Energiewende der zwei Geschwindigkeiten muss ein Ende haben. Der Dachverband der Erneuerbaren Energien fordert mit Nachdruck neue marktwirtschaftliche und ordnungspolitische Rahmenbedingungen für die Wärmewende. Die Bundestagswahl bietet die große Chance für diesen Neustart. So könnten zum Beispielen KWK-Anlagen mit biogenen Brennstoffen besser in leitungsgebundene Wärmeversorgung integriert werden. Das würde auch Holzgas neue Chancen eröffnen. Lesen Sie hier das gesamte Positionspapier.

18.11.2020 | Berlin
EEG-Novelle: Bioenergie-Expertin Rostek äußert sich bei Anhörung im Wirtschaftsausschuss

Strom aus Biomasse sei „gesicherte, steuerbare und speicherbare Energie“, hebt Sandra Rostek, Leiterin des Hauptstadtbüros Bioenergie als eingeladene Sachverständie vor dem Wirtschaftsausschuss des Bundestages hervor. Der Ausschuss setzt sich neben den Stellungnahmen verschiedener EEG-Akteure auch mit einer denkbar großen Spannweite an Fraktionsforderungen auseinander: Während die Fraktion DIE LINKE eine klimaneutrale Stromerzeugung bereits für 2035 anstrebt, fordert die AfD-Fraktion die gänzliche Abschaffung der EEG-Förderung ab 2021. Lesen Sie hier den Bericht über den Sitzungsverlauf.

14.10.2020 | Hamburg
FEE-Mitglied SUNfarming unterstützt die gemeinnützige Arbeit von F.E.E.D. e.V. in Afrika

Peter Schrum, Hauptgesellschafter des EE-Projektentwicklers SUNfarming, hat mit verschiedenen Partnern die gemeinnützige Organisation FEED – Food, Education, Energy & Development – gegründet. Gemeinsam setzen sie sich für die Bekämpfung der Mangelernährung in Afrika und für die Wissensvermittlung rund um gesunde, ausgewogene Ernährung und deren ökologisch-nachhaltiger Produktion ein. „Wir können unseren Spendern konkrete Spendenziele bieten, die die Menschen direkt erreichen“, unterstreicht Judith Brasche, Vize-Präsidentin der Organisation. Erhalten Sie hier Einblick in die individuellen Spendenmöglichkeiten.

24.11.2020 | Berlin
Fachkonferenz Bioenergie und Energiewendebauen: Die FEE thematisiert Wärmenetze

Digitalisieren, Sektoren koppeln, Flexibilisieren – das sind die Themen einer BMWi-Fachkonferenz. Im Fokus stehen Gebäude und Quartiere: Wie können diese zügig auf die Versorgung mit Erneuerbaren Energien umgestellt werden. Die digitale Veranstaltung ist kostenfrei. Herr Dr. Wagener-Lohse, Vorstandsvorsitzender der FEE, wirkt mit diesem Poster zu effektivem Klimaschutz durch Wärmenetze an der Veranstaltung bei.

04.11.2020 | Berlin
Die EEG-Novelle im parlamentarischen Verfahren: die FEE setzt sich auch hier für Holzgas ein

Die EEG-Novelle befindet sich in der entscheidenden Phase – im parlamentarischen Verfahren. Der Bundestag debattiert am 27. November 2020 in zweiter und dritter Lesung über die Novellierung des Erneuerbaren Energien Gesetzes. Am 1. Januar 2021 tritt das EEG 2021 in Kraft. Die Fördergesellschaft Erneuerbare Energie setzt sich weiterhin für bessere Rahmenbedingungen für Holzgas ein. Denn mit der nachhaltigen Produktion von Strom und Wärme kann Holzgas der Energiewende viel bieten.

02.11.2020 | Berlin
Workshop „Kälte aus Biomasse. Perspektiven für die Biomasse-Verbrennung und -Vergasung“

Kälte – auch das kann Biomasse! Über 50 Teilnehmer*innen hörten Vorträge zu den Biomasse- und Kälte-Märkten in Kuba und Namibia. Ein technischer Vortrag gab Einblick in die Produktion von Kälte aus Wärme per Sorption. Hier können Sie die Vortragsunterlagen herunterladen. 

22.10.2020 | Berlin
FEE-Vorsitzender stellt Status Quo von Biomethan beim Fachgespräch "Lokale Hof-Biogastankstelle" vor

Wie können Bio-CNG und Bio-LNG lokal bereitgestellt und auch verbraucht werden? Betreiber von Biogas- und Biomethananlagen, Planer und Berater, Vertreter der Logistik- und Kraftstoffbranche stellen Lösungen für diese Fragen vor. Der Vorstandsvorsitzende der FEE, Dr. Georg Wagener-Lohse, führt in den Status Quo von Biomethan in Deutschland ein.

25.08.2020 | Berlin
Verlässliche Preissignale und einheitliche ökologische Leitplanken für die Bioenergie – Empfehlungen des FVEE

Die Bioenergie als Schlüsselfaktor für eine konsistente Klimaschutz- und Energiepolitik. Die FEE kommentiert die Stellungnahme des Forschungsgemeinsacht Erneuerbare Energien und ergänzt sie um weitere schlagkräftige Argumente.

20.08.2020 | Berlin
Das Positionspapier der FEE zur EEG-Novelle: Klimaschutz mit Holzgas-KWK-Anlagen

Gemeinsam mit ihren Mitgliedern hat die FEE eine Position zur EEG-Novelle entwickelt. Die wichtigsten Forderungen: eine Erhöhung der Stromvergütung, die Befreiung von der EEG-Umlage beim Eigenstromverbrauch und die Förderung von Restbiomasse. Auf dieser Grundlage könnte der Holzgas-KWK-Markt in Deutschland wieder aufblühen. Lesen Sie hier das gesamte Positionspapier.

17.08.2020 | Regensburg
Holzgas-Anlagenhersteller ENTRENCO: „Wir sehen strukturelle Marktverbesserungen in Deutschland und Österreich“

Seit 2019 produziert die ENTRENCO GmbH Holzgas-KWK-Anlagen. Die beiden Geschäftsführer stellen der FEE ihr Konzept vor. Biogene Reststoffe, Pflanzenkohle und die regulatorischen Entwicklungen auf den deutschsprachigen Märkten spielen dabei eine entscheidende Rolle. Lesen Sie hier das gesamte Interview.

07.07.2020 | Berlin
Kurzstudie: Absenkung der EEG-Umlage auf null ist kurzfristig möglich

Unter der Federführung der Deutschen Energie-Agentur (dena) schlägt eine Kurzstudie die Absenkung der EEG-Umlage auf null vor. Zur Gegenfinanzierung soll u.a. die Stromsteuer verdoppelt werden. Nicht nur, dass damit ein Bürokratieabbau verbunden wäre. Auch könnten Bereiche, wie Wasserstoff und Speicher, schneller wirtschaftlich werden.

03.07.2020 | Berlin
KWKG: Erneuerbare Wärme-Bonus für Biomasse gescheitert

Der Bundestag hat die Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes verabschiedet. Bitter für die Bioenergie: Der in diesem Gesetz neu eingeführte Erneuerbare-Wärme-Bonus gilt nicht für Biomasse. Die FEE hatte sich mit ihren Mitglieder für diese Neuerung stark gemacht. Auch Sandra Rostek, Leiterin des Hauptstadtbüros Bioenergie hatte sich für die Biomasse eingesetzt: „Es ist enttäuschend, dass der Bundestag die Chance nicht wahrgenommen hat, den Wärmemarkt durch den verstärkten Einsatz von klimafreundlicher Bioenergie zu defossilisieren.“

10.06.2020 | Berlin
Ausbau grüner Fernwärme als Impuls für Klimaschutz und Wirtschaft

Da haben viele aufgehorcht: In ihrem Klimaschutzprogramm 2030 hat die Bundesregierung ausgeführt, das die Umstellung von Fernwärmenetzen auf Erneuerbare Energien mit erheblichen wirtschaftlichen Chancen für zahlreiche Wirtschaftszweige verknüpft ist. Auf dem Forum zur grünen Fernwärme der Berliner Energietage diskutieren Politiker, Wissenschaftlerlinnen und Unternehmer die notwendigen Umsetzungsschritte. Dr. Georg Wagener-Lohse, Vorstandsvorsitzender der FEE, moderiert das Forum. Hier können Sie sich kostenfrei anmelden.

26.05.2020 | Zagreb
Energie- und Anlagenmarkt Kroatien

Welche Chancen bieten sich bei der Umstellung auf Erneuerbare Wärme und Kälte für ein Land wie Kroatien? Antworten darauf gab Dr. Georg Wagener-Lohse bei einer digital durchgeführten AHK-Geschäftsreise nach Zagreb. Dabei arbeitete er die Vorteile von Holzgas-KWK-Anlagen heraus und unterstrich die enormen CO2-Einsparungspotenziale von Holzgas gegenüber dem Einsatz fossiler Energieträger. Hier finden Sie die Power Point-Präsentation dazu sowie die Zielmarktanalyse der AHK zu Kroatien.

19.05.2020 | Wien
Multitalent Holzgas – Anziehungspunkt für 400 Konferenzteilnehmer

Mit großem Erfolg fand die erste Holzgas-Webkonferenz des Österreichischen Bundesverbandes Biomasse statt. Unter der regen Beteiligung der vielen Teilnehmer wurden wirtschaftliche Verwertungspfade, technische Perspektiven sowie die Notwendigkeit neuer politischer Rahmenbedingungen diskutiert. MitarbeiterInnen der beiden österreichischen Bundesministerien für Klimaschutz/Energie sowie Landwirtschaft, etliche Wissenschaftler sowie BranchenvertreterInnen trugen unterschiedliche Thesen zur möglichen Zukunft von Holzgas vor. Einig waren sich alle in der Bedeutung dieser KWK-Technik als Baustein einer erfolgreichen Energiewende.

22.04.2020 | Brüssel
Wege zur Dekarbonisierung mit dem Ausbau von Wasserstoff und Biomethan

Was muss von 2020 bis 2050 geleistet werden, um die europäischen Klimaschutzziele zu erreichen. Die Autoren des internationalen Beratungsunternehmens Guidehouse kommen zum Ergebnis, dass der Europäische Green Deal den Prozess beschleunigen kann, indem er bis 2030 eine 10%ige Gasversorgung aus erneuerbaren Quellen vorschreibt, den EU-weiten Handel und Transport von Biomethan und Wasserstoff ermöglicht und das EU-Emissionshandelssystem stärkt. Hier erhalten Sie Einblick in die weiteren Ergebnisse.

20.04.2020 | Berlin
Aufruf an die Bundesregierung: Wirtschaftliche Wiederbelebung mit einem Klima-Konjunkturpaket

Nach der Corona-bedingten Zwangspause soll es einen nachhaltigen Neustart der deutschen und europäischen Volkswirtschaft geben. Das fordern über 190 Organisationen aus den Sektoren Industrie, Energie, Gebäude und Verkehr. So auch der BEE als Dachverband der Erneuerbaren Energien.

Vor allem sei es wichtig, an den Klimazielen festzuhalten und den Green Deal der Europäischen Union zu stärken. Besonders sinnvoll seien Anreizprogramme für Energieeffizienz, erneuerbaren Strom, Wärme und Kälte, klimafreundliche Mobilität, klimaneutrale Gebäude und hocheffiziente Industrieprozesse. Lesen Sie hier den gesamten öffentlichen Brief.

23.03.2020 | Dessau-Roßlau
Mit 52 Prozent der Spitzenreiter unter den Erneuerbaren Energien: Der Anteil der Bioenergie an der Energiewende

Die Daten für 2019 sind raus. Ob Strom, Wärme oder Verkehr: In allen drei Sektoren leistet die Bioenergie ihren Anteil zur erfolgreichen Energiewende in Deutschland. Das Bundesumweltamt hat alle Erneuerbaren Energie-Träger untersucht. Erhalten Sie hier den Einblick in die Ergebnisse zur Bioenergie.

18.03.2020 | Freiburg
Fraunhofer-Gesellschaft präsentiert Wasserstoff-Roadmap für Deutschland

Das renommierte Forschungskonsortium bezeichnet grünen Wasserstoff als Kernelement des künftigen Energiesystems in Deutschlands. Vor allem in den Bereichen Verkehr und Industrie soll die Wasserelektrolyse zum Einsatz kommen. Notwendig sind dabei internationale Energiepartnerschaften im großen Stil. Die mögliche Wertschöpfung für deutsche Hersteller bei Elektrolyse und Brennstoffzellen wird bis 2050 auf etwa 32 Mrd. Euro geschätzt. Lesen Sie hier die Zusammenfassung der Ergebnisse.

13.03.2020 | Berlin
Bundesrat empfiehlt einen Wärme-Bonus auch für erneuerbare Brennstoffe

Es geht um die Novellierung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes. Der Bundesrat hat dabei empfohlen, den Bonus für den Einsatz von erneuerbarer Wärme in KWK-Anlagen auf erneuerbare Brennstoffe wie Biogas, Holz und andere Biomassen zu erweitern. Die politische Arbeit des Hauptstadtbüros Bioenergie und der FEE und ihrer Mitglieder hat also einen wichtigen Teilerfolg erzielt. Lesen Sie hier den gesamten Vorschlag des Hauptstadtbüros Bioenergie zur Öffnung des Bonus für erneuerbare Wärme.

18.02.2020 | Magdeburg
Fraunhofer IFF erhält Forschungszuschlag für fermentative Wasserstofferzeugung

Durch ein neues biotechnologisches Verfahren soll Wasserstoff ohne aufwändige Zwischenschritte direkt aus organischen Reststoffen produziert werden. Dieses spezielle Gärungsverfahren, das der Biogasproduktion ähnelt, könnte mittelfristig als Vorstufe in bereits vorhandene Biogasanlagen integriert werden und so den Aufbau einer dezentralen Versorgung für Wasserstofffahrzeuge unterstützen.

30.01.2020 | Dresden
Workshop „Wie Hochtemperaturwerkstoffe die thermochemische Biomassevergasung besser machen“

Lebensdauer steigern, Instandhaltungsaufwand minimieren: Das gilt auch für die Weiterentwicklung von Holzgas-Anlagen. Welchen Beitrag können optimierte Hochtemperatur-Werkstoffe hierfür leisten? Antworten auf diese Frage gibt ein Workshop beim Fraunhofer IFAM. Das Forschungsinstitut, das jüngst als Mitglied der FEE beigetreten ist, führt in die Themen pulvermetallurgische Hochtemperaturwerkstoffe, Nickelschäume für Katalyse und Abgasreinigung sowie in Si-basierte Beschichtungen ein. Hier erhalten Sie Programm und Anmeldebogen.

29.01.2020 | Berlin
Kraft-Wärme-Kopplung: Erneuerbare Brennstoffe für Klimaschutz in Fernwärme und Industrie unerlässlich

Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines Kohleausstiegsgesetzes beschlossen, der auch Regelungen zur Kraft-Wärme-Kopplung umfasst. Der darin neu eingeführte Bonus für erneuerbare Wärme wird von den Bioenergieverbänden ausdrücklich begrüßt. Deutliche Kritik üben die Verbände allerdings hinsichtlich der Ausgestaltung dieses Wärmebonus, da eine Einbindung erneuerbarer Brennstoffe völlig fehlt. Sie fordern die Aufnahme von Biomasse in den Bonus für erneuerbare Wärme. Lesen Sie hier die gesamte Stellungnahme des Hauptstadtbüros Bioenergie.

29.01.2020 | Berlin
„Die Talsohle für die Biomasse scheint insgesamt durchschritten“ – Einschätzung der aktuelle politischen Lage durch das Hauptstadtbüro Bioenergie

Was hat das Klimaschutzpaket bisher gebracht und welche Gesetzesvorhaben in 2020 sind entscheidend für die Zukunft der Bioenergie? Frau Sandra Rostek, Leiterin des Hauptstadtbüros Bioenergie, spannt in ihrem Vortrag auf der Mitgliederversammlung der FEE am 29. Januar 2020 den Bogen vom Kohleausstiegsgesetz bis zur EEG-Novelle. Sehen Sie hier die wichtigsten Bewertungen im Überblick.

27.01.2020 | Berlin
Stabilisierungspfad für Biomasse gefordert: Bioenergie-Verbände positionieren sich zur bevorstehenden EEG-Novelle

Die Verbände fordern den Bund und die Länder auf, sich bei ihren Verhandlungen für eine Umsetzung des Klimaschutzprogramms 2030 und die entsprechende Stabilisierung der Bioenergienutzung einzusetzen. Nur so könne vermieden werden, dass der heutige Klimaschutzbeitrag der Bioenergiebranche unwiederbringlich verloren geht und durch andere Maßnahmen kompensiert werden müsste. Die ausführlichen Maßnahmenvorschläge hierzu haben die Bioenergieverbände in ihrem Positionspapier zum EEG zusammengestellt.

29.01.2019 | Berlin
Gestalten Sie mit! Nehmen Sie teil an der Mitgliederversammlung der FEE

Von Fachveranstaltungen bis zu Forschungsprojekten plant die FEE zahlreiche reizvolle Projekte für das Jahr 2020. Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen, an der Mitgliederversammlung teilzunehmen: So können sie ausloten, welches Mitwirken auch ihr Unternehmen oder ihre Organisation voranbringen kann. Werfen Sie einen Blick in die Tagesordnung.

28.10.2019 | Koblenz
Workshop: Mit Sektorenkopplung und Synergieeffekten zu energieautarken Klärwerken: Synthesegas aus Klärschlamm

So breit gefächert können regenerative Gase sein: Unser Workshop zeigt die Produktion und Nutzung von Synthesegas aus Klärschlamm. Der Workshop findet bei der Koblenzer Eigenbetrieb zur Stadtentwässerung statt – hier können die Teilnehmer*innen auch Anlage zur Klärschlammvergasung besichtigen. Erhalten Sie hier Einblick das Programm.

11.10.2019 | Berlin
Erneuerbare Stromerzeugung führte auch 2015-2018 zur Kostenentlastung

In Deutschland wurden 2018 knapp 40 Prozent am Bruttostromverbrauch durch Erneuerbare Energien gedeckt. Gleichzeitig hält sich hartnäckig das Gerücht, dass EE-Strom vor allem kostet. Die jetzt aktualisierte und weiterentwickelte Studie des FEE-Mitglieds Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg unter Leitung von Prof. Jürgen Karl rückt diese falsche Auffassung einmal mehr gerade. Lesen Sie hier die Zusammenfassung der Ergebnisse.

25.09.2019 | Würzburg
Holzgas-Forum auf dem Fachkongress Holzenergie 2019

Welche Geschäftsmodelle und welche technische Umsetzung stehen hinter der Wärmeproduktion durch Holzgas? Dies ist die Leitfrage des Holzgas-Forums, dass von der FEE auf dem Fachkongress Holzenergie mitausgerichtet wird. Hier finden Sie das Programm und den Weg zur Anmeldung.

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24.-25.09.2019 | Berlin
DBI-Fachforum Energiespeicher

Welche Rolle können erneuerbare Gase für Strukturwandelregionen im Speziellen und für die Energiewende im Ganzen spielen? Diesen Fragen geht das DBI GTI Institut – ein langjähriges Mitglied der FEE – in der renommierten Veranstaltung mit Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen nach. 

20.09.2019 | Dresden
Kolloquium „Natürliche Kältemittel – für jedes Problem eine Lösung?“

Natürliche Kältemittel (Ammoniak, Kohlenwasserstoffe, CO2, Wasser, Luft) sind in aller Munde. Doch findet sich für alle Anwendungen ein geeigneter Kandidat? Zu diesen Fragen werden Fachleute aus Industrie und Forschung interessante Vorträge präsentieren. Veranstalter ist das Institut für Luft- und Kältetechnik, ein langjähriges Mitglied der FEE. Hier finden Sie das Programm und den Anmeldebogen.

09.09.2019 | Neufahrn
„Man sollte auf belastbare Nachweise über die Laufzeit von Kundenanlagen bestehen“ : Spanner wünscht sich ein größeres Qualitätsbewusstsein bei potenziellen Holzgas-Kunden

Noch gibt es sie – die gescheiterten Holzgas-Projekte, die in verschiedenen Regionen der Welt einen Schatten auf eine ansonsten gereifte Technologie werfen. Dabei würde die genaue Beschäftigung mit Referenzanlagen Fehlinvestitionen verhindern, ist sich Thomas Bleul, Geschäftsführer von Spanner Re2 sicher. Im Interview mit der FEE beschreibt er die Kriterien für eine richtige Kaufentscheidung und ermuntert potenzielle Holzgas-Kunden, bei Angeboten genauer nachzuhaken.

19.08.2019 | Lübow
22. Internationale Solarkonferenz Mecklenburg-Vorpommern

20 Jahre Erfahrungen lügen nicht: Erneuerbare Energien + Energieeffizienz + Wasserstoff + Brennstoffzellen + Digitalisierung gehören als Quintett zur Energiewende. Hören Sie diesen und andere Vorträge auf der traditionellen Veranstaltung in Lübow, nahe Wismar. Hier erhalten Sie das vollständige Programm (PDF).

26.08.2019 | Duisburg
Workshop "CO2-Konversion: Abtrennung, Hydrierung und energetische Nutzung"

Sehen Sie CO2 nicht nur als Problem, sondern auch als Chance! Gerade bei der industriellen Produktion von Biomethan aus Biogas fällt reichlich CO2 an – und kann als wertvoller Sekundärrohstoff dienen. Konkret kann bei der Hydrierung von Wasserstoff regenerativ produziertes CO2 eine wichtige Rolle spielen. Erfahren Sie mehr über die energetische Wertschöpfung von CO2 auf unserem Workshop.

26.07.2019 | Berlin
Was ist der bessere Weg zur Einpreisung von CO2?

Erhalten Sie einen schnellen Durchblick durch die aktuelle Debatte

Um im dichter werdenden Dschungel der Meinungen und Informationen nicht den Überblick zu verlieren, finden Sie hier einen Vergleich der beiden wichtigsten Modelle – die Ausweitung des Europäischen Emissions-Handelssystems (ETS) und einer potenziellen CO2-Bepreisung. Laden Sie hier die zweiseitige Übersicht (PDF) herunter.

19.07.2019 | Erkner
SUNfarming gewinnt Energy Globe Award: Das FEE-Mitglied wird für ein integratives Projekt auf den Bahamas gewürdigt.

Im Dezember 2018 wurde das Deutsch-Bahamaische Hybridzentrum für Demonstration, Ausbildung und Anwendung von Technologien der Erneuerbaren Energien, der Energieeffizienz und nachhaltigen Mobilität in Nassau in Betrieb genommen. Energie und Nahrungsmittel werden hier nachhaltig produziert, auch sind Wissenschaftler*innen und Studierende in die Arbeit des Zentrums eingebunden. Lesen Sie mehr zu diesem von der FEE maßgeblich initiierten Projekt.

08.07.2019 | Haßfurt
Spannende Einblicke beim Workshop zur Systemintegration von Windenergie-Wasserelektrolyse in die städtische Energieversorgung

Ein BHKW, das mit reinem Wasserstoff läuft und einem Stadtwerk zur Energieversorgung dient – mit Applaus würdigten die Teilnehmer*innen unseres ausgebuchten Workshops die Live-Vorführung in Haßfurt. Herr Norbert Zösch, Geschäftsführer der Stadtwerk Haßfurt GmbH, bestätigte, dass der Motor auch im Dauer- und Intervallbetrieb bedarfsgerecht ohne Beanstandungen läuft. Erneut konnte nachgewiesen werden, dass integrative EE-Lösungen der richtige Weg für die Energiewende sein werden.

19.06.2019 | Cottbus
FEE-Mitglied GICON nimmt den weltweit ersten im Freiland einsetzbaren Photobioreaktor zur Herstellung von Mikroalgen in Betrieb

Kern der Innovation ist ein Doppelkammerschlauch, der sicherstellt, dass die Algenbiomasse gezielt temperiert werden kann und auch bei unterschiedlichsten klimatischen Bedingungen über ideale Wachstumsvoraussetzungen verfügt. Die geernteten Algen können u.a. als Nahrungsergänzung, Futtermittelzusätze sowie als Grundstoffe für viele weitere biotechnologische Produkte verwendet werden. Lesen Sie hier die gesamte Pressemitteilung von GICON.

17.06.2019 | Berlin
Öffentlicher Workshop: Gebäudeenergieversorgung mit Brennstoffzellen

Es keimt wieder Optimismus nach Jahren der Verunsicherung im Bereich der Brennstoffzellentechnologie. Gerade bei der Versorgung von Gebäuden mit Strom und ihre Klimatisierung mit Wärme und Kälte durch Brennstoffzellen ist wieder einiges in Bewegung.

Erhalten Sie Anschluss an die aktuelle Entwicklung und nehmen Sie am 17. Juni 2019 in Berlin an unserem Workshop teil. Hier finden Sie Programm und Anmeldebogen.

12.06.2019 | Berlin
Rechtliche Grundlagen für die Integration von Erneuerbaren Gasen schaffen

Das FEE-Mitglied DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH erarbeitet in einem Konsortium mit weiteren namhaften Unternehmen Vorschläge für rechtlich-regulatorische Maßnahmen, die volkswirtschaftlich kosteneffizient die Integration von erneuerbaren Gasen vorantreiben können. Lesen hierzu den Bericht der HZwei.

07.06.2019 | Berlin
Sinneswandel bei Peter Altmeier: Die neue Offenheit für eine CO2-Bepreisung

Auf dem diesjährigen BDEW-Kongress zeigte sich der Bundesminister für Wirtschaft und Energie erstmals offen, über einen CO2-Preis zu sprechen. Gleichzeitig formulierte er die Hürden, die zu bewältigen seien. So sei ihm die gleichwertige Behandlung von ländlichen Räumen und von Ballungsräumen ein großes Anliegen. Auch die aus seiner Sicht hohe Stromsteuer müsste mit einer CO2-Bepreisung neu justiert werden. 

06.06.2019 | Wiesbaden
Bewegung in der Wärmewende? Erneuerbare Energien 2018 erstmals auf Platz 1 bei Beheizung neuer Wohngebäude

Der überwiegende Teil – genau genommen 66,6 Prozent – der im Jahr 2018 neu errichteten Wohngebäude werden mit erneuerbaren Energien beheizt. Ein besonderer Meilenstein, denn damit haben die erneuerbaren Energien erstmals Gas von Platz 1 bei den primären Energiequellen für das Heizen verdrängt. Weitere Zahlen und Fakten lesen Sie in der Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes.

27.05.2019 | Berlin
Klimaschutz durch Wärmenetze – sozialer, schneller und wirksamer

Im deutschen Wärmemarkt dominieren viele verschiedene Heizsysteme, für einzelne Häuser oder kleine Wohnblöcke. Werden Gas- oder Ölkessel ausgetauscht, dann meist gegen neuere Modelle. Leider geht die Dekarbonisierung des Wärmemarktes so nur im Schneckentempo voran. Ein sinnvoller Lösungsansatz: grüne Fernwärme. Lesen Sie hierzu die Analyse von Dr. Georg Wagener-Lohse, Vorstandsvorsitzender der FEE, in dem Portal energiezukunft.

20.05.2019 | Berlin
Klimaschutz durch Erneuerbare Wärme – auch eine Gerechtigkeitsfrage

Unter den aktuellen Bedingungen werden wir bei der Vermeidung weiterer 48 Mio. Tonnen Treibhausgase im Gebäudesektor bis 2030 scheitern. Mieter emittieren eindeutig weniger als Eigentümer. Die Lösung: Erneuerbare Wärme. Lesen Sie hierzu einen Gastbeitrag von Dr. Georg Wagener-Lohse, Vorstandsvorsitzender der FEE, in dem Portal energiezukunft.

16.05.2019 | Berlin
Bundesdeutsche Klimaschutzziele für 2030: Der Anteil der biogenen Brennstoffe zur Zielerreichung

In seinem umfassenden Maßnahmenkatalog für die Erreichung des bundesdeutschen Klimaschutzziels 2030 beleuchtet der Bundesverband Bioenergie auch den wichtigen Beitrag von biogenen Brennstoffen. Damit diese zur vollen Entfaltung kämen, fordert der Verband die Einführung eines Klimaschutzfaktors bei der Ermittlung der KWK-Zuschläge. Auch der Abbau der Diskriminierung von Erneuerbaren Brennstoffen bei KWK-Innovationsausschreibungen sei dringend notwendig. 

14.05.2019 | Berlin
Mehr Schwung für Erneuerbare Wärme: Handlungsempfehlungen für eine Steuerförderung der energetischen Modernisierung

Der Bundesverband Erneuerbare Energien setzt sich für eine Steuerförderung der energetischen Modernisierung ein. Besonders notwendig sei ein größerer Förderabstand zwischen Investitionen in die Wärmeerzeugung durch Erneuerbare Energien und durch fossile Energien. Zudem soll die Steuerförderung die bestehende Investitionsförderung für Gebäudewärme und Gebäudeenergieeffizienz wirksam ergänzen. Gewinnen Sie hier einen Überblick über alle Handlungsempfehlungen des BEE.