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Für die ganz Eiligen: Programm und Anmeldebogen

Diese Zahl kann sich sehen lassen: Mit rund 20 Prozent Erneuerbaren Energien in der Primärenergiebilanz gehört Sachsen-Anhalt gemeinsam mit Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen zu den erfolgreichsten Bundesländern bei der Dekarbonisierung des Energieeinsatzes. Und es geht weiter: Nach dem Willen der Landesregierung soll der heute noch bei 17 Prozent liegende Braunkohleanteil in den kommenden Jahren zugunsten des Klimaschutzes zurückgefahren und sich der Anteil Erneuerbarer Energien im Wärmesektor von rund 14 Prozent schrittweise erhöhen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, mit welchen Konzepten diese nächste Stufe der Energiewende bewältigt werden kann.

 

Wie ist die Ausgangslage und was ist das Ziel?

Sachsen-Anhalt ist durch eine geringe Bevölkerungsdichte gekennzeichnet, verfügt jedoch über gute und noch weiter ausbaufähige Strukturen der leitungsgebundenen Wärmeversorgung in seinen größeren Städten. Im Zusammenhang mit der nötigen nächsten Stufe der Gebäudesanierung ist für die knapp 1,3 Mio. Wohnungen ein ökonomisch verträglicher Mix von Einsparung und Versorgung durch CO2-arme Energieträger zu erreichen, der den Eigentümern und Mietern keine zu hohen Belastungen abverlangt und den versorgenden Unternehmen wirtschaftliche Spielräume lässt.

 

Vertreter aus Forschung und Praxis geben Antworten

Erneut führt die Fördergesellschaft Erneuerbare Energien führende Experten auf diesem Gebiet auf einer Konferenz zusammen. Mit Spannung wird erwartet, welche Resonanz die Beiträge beim Publikum erzeugen, das aus Vertretern von Kommunen, Stadtwerken, der Forstwirtschaft und Anlagenbauern besteht und dementsprechend vielfältige Perspektiven vereint. Die Leitfragen der Konferenz sind dabei:

  • Wie groß muss die energiewirtschaftliche Rolle der Wärme- und Strombereitstellung werden, damit der Ausgleich volatiler Stromerzeugung über KWK-Anlagen mit einer Nutzung der entsprechenden Wärme wirtschaftlich gemacht werden kann?
  • Welche Ausbaustrategien für biobasierte Energieträger aus Holz-, Forst- und Landwirtschaft sind tragfähig? Und welche Technologien können dementsprechend für die Energiewandlung eingesetzt werden?
  • Wie kann Restholz möglichst effizient und emissionsarm in zentralen Anlagen eingesetzt werden?
  • In wieweit können sich hier Forstunternehmen in Kooperation mit Energieanbietern weiter profilieren?

 

Zusammenkunft und Austausch auf der Konferenz

Gemeinsam mit der Landesenergieagentur LENA und dem Fraunhoferinstitut iff laden wir Sie herzlich ein, sich zu diesen Fragen mit den qualifizierten Referenten auszutauschen und dabei auch einen Blick auf die Technologie der thermochemischen Gaserzeugung aus Holz zu werfen.

 

Konferenz „Energieversorgung Sachsen-Anhalt – dezentrale Biomasse-KWK & Co.“

Datum: Freitag/Samstag 6. – 7. Juli 2018

Ort: Fraunhofer IFF in Magdeburg

 

Programm und Anmeldebogen finden Sie hier.

Das Angebot für Aussteller finden Sie hier.

 

Kontakt

FEE Fördergesellschaft Erneuerbare Energien e.V.

Kristina Hermann

Leiterin der Geschäftsstelle

Invalidenstraße 91

10115 Berlin

T: 030 84710697-1

E: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

H: www.fee-ev.de