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Die bundesweite Arbeitsgruppe Biogene Gase - Brennstoffzellen wurde von der FEE im Auftrag des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft aufgebaut und ist im Zeitraum 01.11.2001 bis 31.05.2004 über die Fachagentur Nach-wachsende Rohstoffe e.V. mit etwa 23.000 € gefördert worden (FKZ 22010500). Seitdem wird sie von der FEE, ihren Mitgliedern und den Interessenten an der Arbeit und den Zielen der Gruppe selbst getragen.

Zum Erfolg haben bis Mitte 2004 mehr als 160 Partner aus 14 Bundesländern beigetragen, darunter 82 Unternehmen, vor allem zahlreiche kleine und mittlere, sowie 7 Agrarunternehmen, 9 Netzwerke und Kompetenzzentren, 46 Forschungseinrichtungen, 11 Behörden und Ministerien des Bundes und der Länder sowie 10 Verbände und Vereine. In der Vorbereitungsphase wurde die FEE in wissenschaftlichen Fragen selbstlos durch das HMI Hahn-Meitner-Institut, Berlin, unterstützt.

In der Gruppe sind Forschungsinstitute, kleine, mittlere und große entwickelnde, produzierende und installierende Unternehmen sowie Anwender zu einem einzigartig zukunfts- und leistungsfähigen bundesweiten Fachnetzwerk zusammengeführt worden, das sich für regionale, nationale und internationale Kooperation und Projekte anbietet.

Die Teilnehmer vereint die Erkenntnis, dass Brennstoffzellen als Energiewandler im stationären, mobilen und tragbaren Einsatz nur eine Perspektive haben, wenn ihre bisherigen Arbeitsmittel Wasserstoff und Methanol, künftig eventuell auch Ethanol, aus erneuerbaren Quellen stammen und mit regenerativer Energie erzeugt werden.
Hauptziel ist, mit der Arbeitsgruppe einen Rahmen zu bilden, in dem
  • auf dem Gebiet der Nutzung biogener Gase für den Brennstoffzelleneinsatz branchenübergreifende, anwendungsorientierte Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Entwicklung, innovativen Unternehmen erleichtert wird,
  • sowohl biogene Gase brennstofftauglich für Zellen entwickelt als auch die Brennstoffzellentechnik und -technologie hinsichtlich der Verwendung biogener Gase angepasst
  • Projektpartnerschaften geschlossen,
  • gemeinsame Vorhaben erleichtert,
  • Hemmnisse erkannt und Vorschläge zur Überwindung unterbreitet werden,
um die Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen und den Einsatz von erneuerbaren Energiequellen zur Brennstofferzeugung für die elektrochemische Energiewandlung in Kraft-Wärme-(Kälte)-Kopplung, u.a. zum Vorteil der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft sowie auch der ländlichen Regionen, voran zu bringen.